Gutes Netzwerken ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Sich mit den Menschen zu umgeben und Kontakte zu knüpfen, die uns guten Input liefern und uns zu bestmöglichen Leistungen verhelfen, ist vor allem für die eigene, berufliche Entfaltung essenziell. Und das am besten so früh wie möglich! Online-Plattformen wie Xing oder LinkedIn können dabei hilfreich sein, weil viele Recruiter:innen gezielt auf diesen Plattformen nach neuen Talenten suchen.

Warum berufliche Netzwerke wichtig sind – auch schon vor dem Start ins Berufsleben

Der Austausch mit anderen Menschen ist ein grundlegendes Bedürfnis in uns allen. Jeder von uns netzwerkt, und das jeden Tag. Gepflegte Beziehungsstrukturen fangen uns auf, stellen uns vor Herausforderungen und sorgen dafür, dass wir uns wohl fühlen. Gutes Netzwerken ist daher auch ein wesentlicher Bestandteil eines erfolgreichen Berufslebens.

Dabei ist es für Student:innen wichtig zu wissen, dass jeder von uns bereits über ein gut sortiertes Netzwerk verfügt, denn auch Freunde, Bekannte oder die eigene Familie gehören schon dazu. Zwar ist das dann nur der private Teil, aber auch in diesen Kreisen können sich früher oder später ungeahnte berufliche Möglichkeiten ergeben. Soll heißen: Gutes Netzwerken ist nichts, was nur äußerst talentierten Kommunikationskünstlern vorenthalten bleibt. Gutes Netzwerken kann jeder.

Auch wir bei studyheads stoßen so unter Student:innen immer wieder auf helle Köpfe, die wir in interessante Tätigkeiten vermitteln können. Als einer der größten studentischen Arbeitgeber Deutschlands profitieren tausende Studierende von unserem großen Netzwerk, das vielfältigste Möglichkeiten bietet.

Netzwerken braucht Organisation

Man kann also nicht früh genug damit beginnen, sich ein berufliches Netzwerk schon während des Studiums aufzubauen. Doch dies erfordert eine organisierte Herangehensweise. Netzwerken für die eigene Karriere bedeutet, Zeit zu investieren, um sich selbst mit seinen Stärken und Schwächen möglichst optimal zu präsentieren, damit potentielle Arbeitgeber:innen ein positives Bild erhalten.

Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn bieten beste Voraussetzungen für die eigene Präsentation und haben dabei mehrere Vorteile. Über diese Plattformen lassen sich unkompliziert nützliche Kontakte knüpfen, und in den internen Jobbörsen finden sich spannende Nebenjobs und Praktika, die zur eigenen beruflichen Weiterentwicklung genutzt werden können. So entsteht nach und nach ein in sich vernetztes Fundament aus Kontakten, auf das Student:innen kontinuierlich aufbauen und es wohlmöglich ein (Berufs-)leben lang nutzen können.

Xing oder LinkedIn für Student:innen – was ist besser?

Mit über 12 Millionen Nutzer:innen ist Xing aktuell das größte Jobnetzwerk in Deutschland, dicht gefolgt von seinem US-amerikanischen Gegenstück LinkedIn mit knapp unter 12 Millionen User:innen. Die wesentlichen Unterschiede der beiden Netzwerke liegen hier in der räumlichen Ausrichtung – während Xing ausschließlich auf Nutzer:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz abzielt, funktioniert LinkedIn als weltweites Arbeitsnetzwerk. Wer also schon früh für sich weiß, ob es beruflich auch mal ins Ausland gehen darf, sollte die Plattform auch nach diesen Kriterien auswählen. Mit einer weltweiten Nutzerzahl von rund 467 Millionen liegt LinkedIn unangefochten an der Spitze. Da beide Plattformen sich in den erforderlichen Informationen jedoch sehr ähneln, ist es nicht sehr aufwendig, beide Profile zu erstellen.

Das eigene Online-Profil sollte dabei möglichst aussagekräftig gestaltet werden. Ein Profilbild mit sympathischer Ausstrahlung weckt ein erstes Interesse, deshalb sollte sich ein:e professionelle:r Fotograf:in darum kümmern, damit Du seriös und authentisch wirkst. Danach sind kurze und vor allem aktuelle Informationen wichtig – was studierst Du, was arbeitest Du bereits neben dem Studium, wo hast du bereits Praktikumserfahrungen sammeln können, etc.? Und vor allem: Wie kann man Dich am besten erreichen?

Netzwerker empfehlen: Trau Dich! LinkedIn & Co. eigenen sich auch für Student:innen

Schon vorhandene Arbeits- oder Ausbildungsstationen sind dann das A und O in Deinem Profil. Beschreibe diese möglichst genau, denn so können einerseits möglichst viele und andererseits auch die richtigen Arbeitgeber Deinen Werdegang nachvollziehen und Interesse daran finden, Dich zu kontaktieren. Ebenso solltest Du gut einschätzen können, was Deine eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse sind. Deshalb: Trau Dich, von Dir zu erzählen! Viele Arbeitgeber legen großen Wert auf Authentizität und Ehrlichkeit und sind vor allem auch an Soft-Skills wie Teamfähigkeit, Sprachkenntnissen oder persönlichen Hobbys interessiert. Bei Plattformen wie Xing oder LinkedIn gilt die Faustformel: Je mehr Du von Dir bereit bist zu zeigen, desto mehr steigen auch Deine Chancen auf ein lukratives Job-Angebot oder ein tolles Praktikum.

Zuletzt kannst Du noch Filter anlegen, damit Du in der weiten Welt der Job-Netzwerke auch genau das findest, was Du eigentlich suchst. Oder von genau denen gefunden wirst, von denen Du auch gefunden werden willst. Über die Suchleiste lässt sich bestimmen, welche Arbeitsfelder anziehend für Dich sind oder welche Herausforderungen Dich als nächstes reizen. Beachte auch hier: Je mehr Auswahl Du hier zu bieten hast, umso höher die Wahrscheinlichkeit auf einen spannenden Job.

 

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